
Warum ein Make-up Artist beim Business Shooting den Unterschied macht
In dreizehn Jahren als Make-up Artist habe ich viele Gesichter aus dem Frankfurter Corporate-Bereich in der Maske gehabt – Banken, Agenturen, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer und viele mehr. Manche davon sind Kamerasituationen absolut gewohnt. Aber viele eben nicht – und genau für diese Menschen macht es einen riesigen Unterschied, wenn jemand sie vor dem Shooting abholt, ihnen ein gutes Gefühl gibt und dafür sorgt, dass sie entspannt vor die Kamera gehen.
Genau da fängt meine Arbeit an. Noch bevor das erste Foto gemacht wird.
Die Maske ist nicht nur Make-up. Es ist der Moment, in dem jemand kurz durchatmet, sich gut umsorgt fühlt – und mit diesem Gefühl vor die Kamera geht. Dieser psychologische Effekt ist real, und er ist im Ergebnis sichtbar.
Was danach nicht mehr korrigiert werden muss
Ich höre oft: „Photoshop macht das schon." Kann er. Aber was ich in wenigen Minuten in der Maske erledige – Glanz wegnehmen, Rötungen ausgleichen, die Haut ebenmäßig machen – kostet in der Nachbearbeitung zwanzig bis vierzig Minuten. Pro Bild. Fotografen wissen das zu schätzen, denn Post Production ist aufwendig.
Und ja, vieles lässt sich heute mit KI automatisieren. Aber KI-Retusche bleibt KI-Retusche. Sie sieht aus wie das, was sie ist. Was in der Maske entsteht, ist echt – und genau so sollte ein Mensch auch wahrgenommen werden.
Vor Ort dabei, nicht nur in der Vorbereitung
Ich begleite das Shooting. Ich habe den Blick für Details: Sitzt die Bluse richtig, liegen die Haare noch gut – solche Dinge, die im Bild sofort auffallen. Und ich weiß aus Erfahrung, welches Make-up wie in der Kamera wirkt – das kann ich direkt mit dem Fotografen abstimmen. Zwei, die als Team dafür sorgen, dass das Ergebnis wirklich stimmt.
Mein Credo: Die Menschen sollen sich so zeigen, wie sie wirklich sind – authentisch, wohl in ihrer Haut, und so, wie sie nach außen wirken möchten. Das ist mein Job.
Ein Make-up Artist beim Business Shooting ist kein Luxus. Es ist die effizientere – und persönlichere – Entscheidung.
